Freistehende Stufen sind für manche Hunde erst einmal unheimlich. Das ist völlig normal!
- Die Lösung: Starte nicht am Auto! Lege die Treppe zuerst auf den Boden im Wohnzimmer. Lobe jeden Blick zur Treppe mit deinem Lobwort (z. B. "Ja", "Top", "Fein", "Gut") und mit einer Belohnung. Diese Belohnung sollte innerhalb 1-2 Sekunden passieren, damit der Hund das positiv verknüpft. Wenn das klappt, stelle sie an dein Sofa und übe weiter 1-2 Tage mit Lobwort und Belohnung. Erst dann geht es weiter ans Auto. Am Auto am besten erst mit dem Ausstieg beginnen und den Hund an der Leine die Treppe hinab führen.
- Wichtig: Geduld ist hier der Zauberschlüssel! Erfolg kommt in kleinen Schritten.
Starke Angst: Sollte dein Hund starke Angst zeigen (Zittern, Hecheln etc.) brich das Training ab. Es ist in dem Fall wichtig, erst einmal für Ruhe und eine stressfreie Atmosphäre zu sorgen. Gib deinem Hund Sicherheit und Vertrauen indem du ihm Zeit gibst den neuen Gegenstand kennenzulernen (Schnüffeln, Anschauen, Berühren etc.). Ziehe oder dränge deinen Hund nicht auf die Treppe. Der Hund entscheidet über das Tempo.
Der Trick ist die Hundetreppe von der Situation loszulösen von welcher man sie am Schluss möchte (dem Einstieg ins Auto). Das heißt, dass das Training zuhause bei Hunden mit Angst enorm wichtig ist und Zeit in Anspruch nimmt. Zudem ist die eigene Haltung gegenüber dem Training ausschlaggebend. Wenn du der Meinung bist, dass dein Hund niemals die Treppe nutzen wird, dann wird er sie auch niemals nutzen. Der Rahmen (stressfreie Atmosphäre, Sicherheit, Vertrauen etc.) ist enorm wichtig.
Denke immer daran warum du die Treppe gekauft hast, ziemlich sicher willst du damit deinen Hund unterstützen. Also gib ihm die Möglichkeit eine neue Gewohnheit (Treppe) aufzubauen.